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Sicheres Licht und menschliches Sehen

Die Frage nach Licht und Beleuchtung ist heutzutage in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Spektrum einer künstlichen Lichtquelle für ein angenehmes menschliches Umfeld möglichst nahe am natürlichen Sonnenlicht liegen sollte. Es ist das natürliche sichtbare Licht, das sanft auf die Sehorgane und den Zustand des Organismus einwirkt und es einer Person ermöglicht, umgebende Objekte ohne Verzerrung wahrzunehmen und in jeder Situation ruhig und effektiv zu arbeiten.

Traditionelle LED-Beleuchtungsquellen auf der Basis von blauen Kristallen, die auf der ganzen Welt verwendet werden, haben im emittierten Spektrum erhebliche Nachteile. Sie emittieren einen großen Anteil an Blau, das eine kurze Wellenlänge und die höchste Frequenz aufweist. Aus diesem Grund beeinflusst blaues Licht die Netzhaut des Auges viel stärker als andere Lichtkomponenten. Denn das Spektrum dieses Lichts, das signifikante Abweichungen vom Sonnenlicht aufweist, ist durch "Spitzen" im Bereich von blauem Licht bei 460 nm und "Täler" im Bereich von 480 nm gekennzeichnet.

Der große Blauanteil im Spektrum der LED-Beleuchtung bei 460 nm ist bei einer Lichttemperatur von 4200 K viel (40%) höher als im Spektrum des Sonnenlichts bei gleicher Temperatur, und 55% höher als im Spektrum einer Glühlampe.Die menschliche Netzhaut ist an das Sonnenlicht angepasst. Das menschliche Auge fungiert als natürliche Blende. Bei großer Helligkeit zieht sich die Pupille automatisch zusammen, wodurch nur ein kleiner Lichtstrahl auf die Netzhaut des Auges gelangt. Bei ungenügender Beleuchtung dehnt sich die Pupille dagegen aus.

Eine wichtige Schutzfunktion für die Netzhaut vor blauem Licht ist ein gelblicher Fleck, der sich im Gewebe der Makula befindet. Er hält schädliches Licht vom Auge fern. Durch eine angemessene Pupillenreaktion im Sonnenlicht wird die Pupillenfläche verringert und der Bereich des gelben Flecks wird nicht überschritten, wodurch die Netzhaut auf natürliche Weise geschützt wird.

Bei unkorrekter Pupillenreaktion unter den Bedingungen der LED-Beleuchtung tritt eine Vergrößerung der Pupillenfläche auf, die blaues Licht in der Größe überträgt, das größer ist als die Fläche des gelben Flecks, wodurch der natürliche Schutz des Auges umgangen wird.

Der hohe Anteil an Blau bei der Vergrößerung der Pupillenfläche kann unerwünschte Prozesse im Auge beschleunigen und das Risiko der Entwicklung von Augenkrankheiten erhöhen.

Die Wissenschaftler, die sich mit Wirkung herkömmlicher LED-Beleuchtung auf das menschliche Auge beschäftigen, identifizieren drei Arten von Verletzungen, die kurzwellige Strahlung (Blaulichtgefährderung („blue peak“) im Spektrum) in der Netzhaut verursacht:

  • photomechanisch;
  • photothermisch;
  • photochemisch.

Professor Francine Bearn Cohen – ein berühmter französischer Wissenschaftler, betont in seiner Arbeit, dass das Risiko der Verwendung herkömmlicher LED- Beleuchtung mit einem hohen Blauanteil im Spektrum ziemlich verborgen ist. Augenschäden treten unsichtbar für den Menschen auf molekularer Ebene auf. Wenn sich der Blauanteil im Spektrum jedoch erhöht, können sie in der Folge tiefe organische Schäden an der Netzhaut verursachen, ihre Degeneration und die Zellennekrose ist die Folge.

PDie Blaulichtgefährdung im Farbspektrum stellt für die Allgemeinbevölkerung insbesondere für Kinder und Jugendlichen ein Risiko dar. Kinder und Jugendliche sind dieser Gefahr in besonderem Maße ausgesetzt, weil sich ihre Augenlinsen noch in der Entwicklung befinden.

PLichtstrahlen im Bereich von 400–780 nm werden an die Photorezeptoren übertragen, die in Sekundenbruchteilen auf den Reiz eines einzigen Photons des sichtbaren Lichtspektrums (400–780 nm) reagieren können. Die Empfindlichkeit dieser Zellfunktion ist für die extreme Verletzlichkeit des Auges, insbesondere der Netzhaut durch die länger andauernde Bestrahlung mit sichtbarem Licht und vor allem dem kurzwelligen (460–480 nm) Blauanteil («blue hazard») verantwortlich. Das Durchdringen von Blaulicht bis zur Netzhaut ist altersabhängig bis maximal zum Alter von 10 Jahren, um dann mit dem Gelbwerden der Linse zunehmend abzunehmen. Kinderaugen (< 8–10 Jahren) sind auf Grund des weiteren Pupillendurchmessers und der schwächeren Pigmentierung des Gewebes lichtdurchlässiger als das von Erwachsenen.

PANSES, die Agentur für Nahrungs-, Umwelt- und Arbeitssicherheit, hat 2010 ihre Expertise zu gesundheitlichen Problemen mit Beleuchtungseinrichtungen mit weißen LEDs veröffentlich. Die Agentur unterstreicht den Bedarf zur Reduzierung der empfundenen Lichtintensität, der Blendgefahr. Die Agentur empfiehlt auch einen Verzicht auf Lichtquellen mit einem starken Anteil von Blau an Orten, an denen die Menschen viel Zeit verbringen.

PDer kontinuierliche hohe Blaulichtanteil der LED-Kunstlichtquellen könnte hingegen bezüglich einer eventuellen Netzhautschädigung problematisch sein. Das Licht von herkömmlichen LED-Leuchtmitteln unterscheidet sich spektral deutlich von dem natürlichen Sonnenlicht. Das Spektrum des natürlichen Sonnenlichts besteht aus einem breiten und kontinuierlichen Strahlungsspektrum. Eine gesunde künstliche Beleuchtung für den Menschen muss daher dem Tageslicht ähnlich sein.

Innovative Beleuchtungslösung ist sicher für menschliches Sehen

Wissenschaftler und Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Produktion suchen hartnäckig nach Wegen, um das Hauptziel zu erreichen - Halbleiterlichtquellen mit einem kontinuierlichen und biologisch angemessenen Strahlungsspektrum zu schaffen, das die Augenermüdung einer Person verringert und ein angemessenes Funktionsverhalten wie bei einem klaren sicheren Sonnenlichtspektrum gewährleistet.

Heute gibt es eine praktische Möglichkeit, negative Auswirkungen von LED-Beleuchtung auf die Gesundheit der Menschen zu minimieren und die visuelle Lichtumgebung durch den Einsatz von LED-Lichtquellen mit einem Spektrum, möglichst nahe dem Sonnenlicht, zu normalisieren.

Die innovativen Produkte REMEZ sind mit SunLike-LEDs aus Südkorea ausgestattet, die auf violetten Kristallen basieren und die innovative TRI-R-Technologie von Toshiba Materials and Co., LTD verwenden. Die spektralen Eigenschaften neuer Lichtquellen entsprechen dem Sonnenlicht so nahe wie möglich.

Die REMEZ Lichtquellen entsprechen den wichtigsten europäischen Normen, und die verwendeten LEDs sind mit der Risikogruppe RG0 eingestuft, sie stellen keine photobiologische Gefährdung dar und sind sicher für die menschliche Gesundheit. Die Eye-Safety-Zertifizierung basiert auf der Analyse des Emissionsspektrums. Es ist in der internationalen Norm CIE S 009: 2002 definiert und berücksichtigt die Faktoren, die Augen und Haut beeinflussen, die in der Norm IEC / EN 62471 beschrieben sind.

Lichtquellen mit Vollsprektrum SuLike LEDs sind sicher für das menschliche Sehen:

  • reduzieren Augenermüdung;
  • verursachen keine Degeneration der Netzhaut;
  • provozieren die Entwicklung von Augenkrankheiten nicht.
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